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Konrad der Püller (nach der italienischen Landschaft Apulien, mhd. "pülle") von Hohenburg (1262-1315 bezeugt) gehörte dem gleichnamigen Adelsgeschlecht an, dessen Stammburg im Unterelsaß, westlich von Weißenburg lag. Als Anhänger König Rudolfs I. von Habsburg nahm er vermutlich an dessen Feldzug gegen König Ottokar II. von Böhmen (1278) teil.

Ilustración del Codex Manesse. Heidelberg, Germany

Der Stammsitz der Markgrafen von Hohenburg liegt südlich von Amberg in der Oberpfalz. Der dargestellte Sänger ist entweder Markgraf Diepold V. von Vohburg (1205-1225 bezeugt), der seit seiner Heirat auch den Titel eines Markgrafen von Hohenburg führte, oder sein Sohn Bertold IV. von Hohenburg (um 1230-1256).

Herzog Johann (oder Jan) von Brabant (um 1254-1294) war einer der angesehensten Fürsten seiner Zeit. Er erreichte durch seinen Sieg in der Schlacht bei Worringen im Jahr 1288 die Vereinigung von Brabant mit Luxemburg. Er erlag 1294 den Folgen einer Turnierverletzung.

Reinmar wird im Codex zur Unterscheidung von Reinmar dem Fiedler (Miniatur 104) und Reinmar von Zweter (Miniatur 112) der "Alte" genannt. Er lebte wohl gegen Ende des 12. Jahrhunderts - eine Weile zusammen mit seinem "Schüler" Walther von der Vogelweide (Miniatur 45) - am Hof der kunstliebenden Babenberger in Wien.

Cod. Pal. germ. 848: Große Heidelberger Liederhandschrift (Codex Manesse) (Zürich, ca. 1300 bis ca. 1340), Fol 290r

Der Minnesänger stammt wahrscheinlich aus der Ministerialenfamilie von Sonnenburg, die in Diensten der gleichnamigen Benediktinerabtei stand und bei St. Lorenzen im Pustertal beheimatet war. Die im Codex Manesse überlieferten Liedstrophen sind zwischen 1250 und 1275 entstanden.

codex manesse | File:Codex Manesse 201r Der von Wildonie.jpg - Wikimedia Commons

Die Burggrafen von Lienz waren Ministerialen der Grafen von Kärnten und Görz-Tirol; ihre Heimat ist das heutige Städtchen Lienz in Osttirol. Der Minnesänger, der beim sportlichen Spiel des Steinstoßens dargestellt ist, lebte in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts und gehörte dem Kreis um Ulrich von Lichtenstein (Miniatur 77) an