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Die europäischen Sozialstaaten müssen sich entscheiden: Entweder eine Solidargemeinschaft bleiben oder ein Einwanderungsland werden. Beides zusammen geht nicht. Denn dies führt nur zu einem kippen der Stimmung im Land.

Der Bundeskanzler soll sich für ein Ende der Russland-Sanktionen einsetzen, befindet Landwirtschaftsminister Rupprechter. Die österreichische Landwirtschaft hatte durch die Sanktionen erheblich gelitten. Die Wirtschaftsbeziehungen zur Türkei dürfen nicht duch Bashing gefährdert werden. Vor CETA muss sich kein Bauer fürchten, TTIP ist aber auch für Rupprechter ein "totes Pferd, welches man nicht mehr zu satteln braucht."

In Krisenzeiten sollen auch Frauen zu Waffen greifen müssen, wenn es nach dem Zivilschutzplan der deutschen Bundesregierung geht. Für diesen Fall will man auch das Grundgesetz ändern. Es ist aber alles nur rein hypothetisch, versteht sich.

Nicht 72 Jungfrauen sind das Problem der Türken, sondern die 72 Punkte, welche es abzuarbeiten gilt, um die Bedingungen für die Visafreiheit erfolgreich zu erfüllen. Hier wird es keine Zugeständnisse geben, mach Asselborn klar. Mit Blick auf den Putsch spielt Außenminister Cavusoglu geschickt die "Traumatisierten-Karte": "Die Europäer verstehen nicht, dass die türkische Bevölkerung traumatisiert ist."

Die türkeistämmige Özoguz ist der Überzeugung, dass Türken in Deutschland mehrheitlich keinen Loyalitätskonflikt mit diesem Land haben, daher sollte man nicht pauschalieren. Das ging an die Adresse von Merkel, welche von Türkeistämmigen erwarte, dass sie "ein hohes Maß an Loyalität zu unserem Land entwickeln".

Es ist keinesfalls komisch, wie in Deutschland die veröffentlichte Meinung der Transatlantik-Presse, die öffentliche Meinung beeinflusst. Laut Umfrage ist Gauck einer der populärsten Bundespräsidenten. Über Gaucks Stasi-Vergangenheit redet man öffentlich nicht. Christian Wulff hat sich nachweislich nichts zu Schulden kommen lassen, wurde aber medial hingerichtet. Darum ist er auf der Beliebtheitsskala am unteren Ende zu finden.

Holmström kritisiert die Regulierungswut der EU, sie solle sich auf das Wesentliche konzentrieren, das wäre z.B. eine gemeinsame Verteidigungspolitik. Die EU war naiv, weil sie für den Fall des Austritts eines Mitglieds keinen Plan hatte. Holmström zum Entscheidungsprozess in der EU: "Es braucht noch mehr Entscheidungen per Mehrheit. Die Vetorechte einzelner Staaten müssen beseitigt werden."

Die EU hat es Dank der US-Hörigkeit in Russland versemmelt. Dort wo früher europäische Unternehmen aktiv waren, werden sie zusehends von chinesischen Firmen ersetzt. Ein mögliches Freihandelsabkommen zwischen beiden Ländern würde die Situation der EU-Firmen in Russland noch weiter schwächen.

So dramatisch hört sich das an, wenn Christoph Bauer über das Fortbestehen von Berliner Zeitung und Berliner Kurier spricht. Mindestens 50 Redakteure verlieren ihren Job, bei den Verlagsmitarbeitern weiß man noch keine Zahlen. Auch wenn DuMont noch nicht aus der Krise ist, bei den Banken gibt es wenigstens wieder Kredit, um zukaufen zu können, so Bauer.

Nach Ansicht des ehemaligen NATO-Generalsekretärs Rasmussen, würde Donald Trump nicht nur die NATO und die transatlantischen Beziehungen zwischen EU und den USA schwächen, Trump würde die gesamte westliche Zivilisation schwächen. Man kann davon ausgehen, dass die heutige Führung der NATO nicht anders denkt.