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Um das Autofahren umweltfreundlicher, stressfreier und sicherer zu machen, fordern vier von fünf Bundesbürger (78 Prozent) höhere Investitionen der öffentlichen Hand in intelligente Verkehrssysteme. Vor zwei Jahren waren es noch 72 Prozent. Wenn es um die Finanzierung geht, sind Investitionen aus Steuermitteln in der Bevölkerung populärer als die aktuell diskutieren, zweckgebundenen Mautgebühren.

Das Smartphone ist für viele eine willkommene Ablenkung in dienstlichen Besprechungen. Vier von zehn berufstätigen Smartphone-Nutzern (41 Prozent) erledigen mit ihrem Gerät in Meetings nebenbei private Sachen.

Vor zwei Jahren verließen knapp zwei Drittel (62 Prozent) aller Handy-Besitzer ihr Zuhause nur mit ihrem Mobiltelefon, heute sind es schon drei Viertel (75 Prozent). 48 Millionen Bundesbürger haben ihr Handy immer dabei. In der Altersgruppe von 14 bis 29 Jahre sind es sogar 83 Prozent, bei den Senioren über 65 Jahre immerhin 58 Prozent der Mobiltelefon-Besitzer.

„Das Smartphone ist in kürzester Zeit zum wichtigsten Begleiter des privaten und beruflichen Alltags geworden“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Laut Umfrage können nur 5 Prozent der Nutzer „leicht“ auf ihr Smartphone verzichten, 16 Prozent „eher“ und 18 Prozent „eher nicht“. „Smartphones sind wichtige Treiber des digitalen Wandels“, sagt Rohleder.

Kurznachrichten sind für 70 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren der am häufigsten genutzte Weg, um sich mit ihren Freunden auszutauschen. Darauf folgen mit 66 Prozent persönliche Gespräche. Telefonate per Festnetz liegen mit 36 Prozent abgeschlagen an dritter Stelle.

Nur insgesamt ein Drittel (33 Prozent) aller Tablet-Nutzer surft auch per Mobilfunk, also mit Prepaid-Karte oder Vertrag. Dabei wird meist der Mobilfunkstandard der dritten Generation (UMTS) genutzt (28 Prozent aller Befragten). Immerhin 8 Prozent surfen schon mit dem neuen, besonders schnellen LTE-Standard. Geräte mit einem LTE-Modem bieten mehr Bandbreite als die meisten Festnetzanschlüsse.

Am Strand mal schnell den Anruf vom Chef entgegennehmen oder im Hotelzimmer abends die dienstlichen Mails checken – die große Mehrheit der Berufstätigen, die im Sommer in den Urlaub fahren, bleibt für Vorgesetzte, Kollegen oder Geschäftspartner erreichbar. Sieben von zehn Beschäftigen (72 Prozent), die Ferien machen, beantwortet dienstliche Anrufe, E-Mails oder Kurznachrichten wie SMS, WhatsApp-Nachrichten oder iMessages.

Das Bedürfnis nach Kommunikation über Handy und Internet während der Fahrt ist groß: Laut Umfrage telefoniert mehr als jeder zweite Autofahrer (56 Prozent) mit dem Handy, wenn er am Steuer sitzt – jeder fünfte (21 Prozent) sogar häufig. Überraschend viele Autofahrer nutzen während der Fahrt Kurznachrichten: Fast jeder zweite (45 Prozent) liest SMS, immerhin jeder fünfte (21 Prozent) schreibt solche Meldungen. Ähnliche viele (22 Prozent) lesen E-Mails während der Fahrt.