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Tipp von Gottfried Benn: Goldene Farbe, in der zurückhaltenden Nase ein leichter Hauch trockener Sherry, Heu, ein wenig Apfel. Im Mund dann Bratapfel, Bratapfel und noch mal Bratapfel, wieder Ein ganz leichter Hauch Sherry und etwas Honig. Der Wein wirkt frisch, die Säure ist aber sehr harmonisch eingebunden und sticht nicht hervor. Langer Abgang, wieder auf Apfel. Toller Wein, der mich wirklich überrascht hat.

"Die Welle der Aromen könnte ich anfangs nicht glauben...klar nach 12 Tagen Pause wie ein Tsunami. Während ich die VKN schreibe bin ich ganz entzückt über den raunend animierenden Rieslingfilm in meinem Mund. Nach einer halben Stunde übermannt mich die wohlige Süße und das Piesporter Terroir ist begeisternd, authentisch und puristisch." Andre Wiwo, FB

dazu gerade gelesen: Kein Wein wie man ihn kennt. Kommt wie Sauvignon Blanc auf Steroiden daher und lädt eine Scheibtruhe Muschelkalk in frechem Säuremantel im Mund ab. Kein Wein für Riesling-Junkies oder intellektuelle Mineralikphilosophen. Ein Chenin Blanc von der Loire ...

Brézé 2009 aus der Magnum, der sich ganz hervorragend entwickelt hat. Hervorragendes Terroir, sehr guter Winzer und ein verdammt guter Wein. Flint in der Nase, Ananas, gelbe Frucht und vor allem Salz. Im Mund wieder Salz, Creme, Gerbstoffe. Sehr viel Frische, die zusammen mit den Jod-Noten einen starken Kick gibt. Traumhaft lang. Christoph Raffelt

Cabernet: "Nasser Stein, im Mund saftig, kräutrig, enormer Zug, salzig lang, viel zu trinkfreudig, macht voll Spass, Hammer. Licht aus, Spot an....."

Andreas Jordan: der ist knackig. Und frisch. Und auch mineralisch - der Name passt also. Die Zitrusfrüchte in der Nase (meine Frau ergänzt noch grünen Apfel) sind ungemein fein und gar nicht aufdringlich. Der Eindruck setzt sich im Mund fort. Es dominiert die Frische, der Wein ist knackig trocken. Und doch weht ab und zu der Eindruck von warmer Süße vorbei, wo auch immer der herkommen mag. Ein wahnsinnig trinkanimierender Wein.

wieder mal ein leo-tipp aus wien ;-) Syrah & Grenache von teilweise über 100 Jahre alten Rebstöcken. Trocken als käme er direkt aus dem Staubsaugerbeutel. Trockener geht nicht mehr. Unfiltriert von der Hefe in die Pulle verfrachtet. Duftet nach Malven und Erdbeeren, ist weich im Mund und fliesst furztrocken über die Zunge ab. Mineralisch, fein würzig, im Nachhall ein wenig herb vermengt mit einem Schuss Himbeere. Trocknet noch im Mund auf, während er am Gaumen würzig haften bleibt. 8 €

Gerhard Retter empfiehlt: "Grandioser Riesling aus Baden! (...) Klare präzise kühle Frucht(Mirabellen, gelber Apfel, Melone, Weissdorn) knackige Säure(Arschjahr!), präsente aber nicht vordergründige Röst- und Raucharomen (vergleichbar mit dem Bass in der Musik!) Enorme Mineralik(steinige, salzige Noten) am Gaumen, druckvoller geschliffener Abgang! Wohl in 5 Jahren raus aus der Pubertät!;-)

guiberteau hat chenin und cabernet Franc. bewirtschaftet die Weinberge seit dem Jahr 2000 biologisch und ist seit 2007 zertifiziert. Vergoren werden Chenin und Cabernet Franc spontan, meist in alten Betonwannen, beim Ausbau kommen dann gebrauchte Barriques zum Einsatz.

Leo Quarda: "Steinig, mineralisch, kalkig bis zum Anschlag und tropfende Birne am Gaumen. Füllig und trotzdem klar, weich im Mundgefühl, Ananas, reife Birnen und sogar florale Noten tummeln sich in diesem 'Schotterteich'. Ein richtig 'nackter' Chardonnay wie man ihn suchen muss."