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Töpferei Langerwehe

Töpferei Langerwehe - Handgefertige Türschilder, Geschenk- & Dekoideen

Kerzenteller aus granitfarbener Keramik mit 4 Kerzenhaltern. Geeignet zur Dekoration mit Zweigen, Blüten oder Tannenzapfen. Komplett mit 4 roten Kerzen, ø 27 cm. Töpferei Langerwehe Germany

Brennholzlager hinter unserer Werkstatt um 1942.

Gottfried Kuckertz (1867 bis 1937) beim „Bläuen” der Schmalztöpfe.

Gottfried Kuckertz zieht den Kontrollstein am Feuerloch des Kasseler Ofens. Temperaturanzeiger gab es nicht. Mit geübtem Blick in den gelb-weiß glühenden Ofen schätzt der Töpfermeister die Ofentemperatur und ob er „durch” ist. Aufnahme aus dem Jahr 1942.

Im Jahre 1980 stießen wir bei Ausschachtungsarbeiten auf unserem Werkstattgelände auf die Gemäuer eines Ofens aus dem 15. Jahrhundert. Das Bonner Landesmuseum führte systematische Grabungsarbeiten durch und legte auf unserem Werkstattgelände 4 weitere historische Brennöfen frei. Der älteste Ofen stammt aus dem 12. Jahrhundert. Detailaufnahme der in der Ofenmauer verarbeiteten Töpfe.

Unsere Werkstattadresse ist das Ulhaus. Der Straßenname leitet sich ab vom altdeutschen Wort „Ul”, welches sich wiederum ableitet vom lateinischen „olla”. Beide Worte bedeuten „Topf”. Und die „Ulner” oder auch „Auler” oder „Euler” waren die Töpfer. Das „Ulhaus” um 1920.

Im Jahre 1978 schafften wir wieder einen Salzofen an. Nachdem die Herstellung salzglasierten Steinzeugs für 16 Jahre geruht hatte, wurde die Produktion dessen nun mit einem gasbefeuerten Kammerofen wieder aufgenommen.

Gottfried Kuckertz (1867 bis 1937) zusammen mit dem Fuhrmann beim Abkippen der Tonschollen Aufnahme aus dem Jahr 1920.

Im Jahr 1962 entschloss sich Töpfermeister Gottfried Rennertz, den alten Kasseler Ofen abzureißen. Der Absatz der im Salzbrandverfahren gefertigten Einmachtöpfe war zusammengebrochen, da die Vorratswirtschaft im Haushalt sich völlig verändert hatte. An Stelle des Salzofens wurden mehrere kleine Elektroöfen angeschafft.